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Akkus – Kraftwerke zum Mitnehmen

Grundlage der heute allgemein bekannten Energie-Speicher sind die Entwicklung der „galvanischen Zelle“, des italienischen Arztes Luigi Galvani, und die Erfindung der „voltaischen Säule“ durch Alessandro Volta.
Diese beiden elektro-chemischen Entdeckungen machten die Entwicklung eines Akkus erst Möglich, da diese die Grundlagen für einen Wechsel von Energie-Freigabe und Energie-Speicherung sind.
Während die ersten Versuchsreihen noch ganze Laboratorien einnahmen und verwendete Flüssigkeiten eine mobile Nutzung schier unmöglich machten, konnte, nachdem Blei-Akkumulatoren als Starterbatterien für Autos eingeführt wurden, nichts den Siegeszug der Akkus aufhalten.

Mit dem vermehrten Einsatz von elektrischer Energie wuchs auch der Wunsch, diese mobil einsetzen zu können. Während die ersten Akkus in ihrer Anwendung noch sehr eingeschränkt waren und hauptsächlich für den Betrieb von Taschenlampen genutzt wurden, haben die mobilen Energie-Speicher mittlerweile die gesamte Elektronikbranche erobert.

Der Trend bei Elektronikartikeln geht dahin, sie immer kleiner und leichter zu gestalten. Hierbei spielt der Akku eine gewaltige Rolle, da er meist der schwerste Bestandteil eines Gerätes ist. Verkleinert man einen Akku bei gleicher Bauweise  verliert dieser aber an Leistung und die Laufzeit des Gerätes verringert sich. Es gilt also ein Optimum zwischen Größe und Leistung des Akkus zu finden.

Momentan sind Lithium-Ionen-Akkus das A und O bei der Verwendung von Akkus in Kleinstgeräten wie Handys oder Digitalkameras. Ein weiterer Vorteil dieser Akkus ist es, dass er gegen den sogenannten „Memory-Effekt“ unempfindlich ist.  Jedoch bedarf es einiger Verhaltensregeln im Umgang mit Lithium-Ionen-Akkus um ihre Lebensdauer zu erhöhen:
Bei längerer Lagerung des Akkus ist darauf zu achten, dass der Akku zwischen 50 und 80% geladen ist. Die Selbstendladung liegt bei 1% im Monat und ist im Vergleich zu anderen Akkus somit sehr gering. Trotzdem sollten nicht genutzte Akkus regelmäßig (ca. alle 3-4 Monate) nachgeladen werden, da sich bei einer Tiefentladung die Zellen  zerstören können. Lithium-Ionen-Akkus sind temperaturempfindlich und altern bei Wärme schneller. Um nichts falsch zu machen, sollte man also seinen Lithium-Ionen-Akku im Kühlschrank bei halber Ladung lagern und regelmäßig den Ladezustand überprüfen.

Geschrieben von Kevin am 04. Dezember 2008
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