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Wie die Beziehung mit der Matratze funktioniert

In der Zeit der langen Nächte, wo man sich gerne öfter unter die Bettdecke gekuschelt hat, um dem kalten Winterwetter zu entfliehen, könnte es sein, dass sich eine besondere Beziehung zur Basis aller Gemütlichkeit, der Matratze entwickelt hat. Man spürt ihre Macken und unliebsamen Charakterzüge, aber auch ihre Vorteile und liebgewonnen Eigenschaften. Vor allem aber spürt man das Alter des treuen Schlafbegleiters. Für die, die in angenehmer Weise die Jugend der Matratze spüren möchte ich nur sagen: Schätzt euch glücklich! Euch streichelt Wolke 7 jede Nacht sanft in den Schlaf und weckt euch nicht, außer ihr wollt selber aufwachen.

Ich möchte mich an die wenden, die schon die ersten Runzeln ihrer Unterlage fühlen, die ständig an das erinnert werden, was auf ihr geschehen ist. Jede ausgedellte Kuhle, jeder Stockfleck oder herauslugende Feder zeichnet wie bei einem Baum die Jahresringe das Alter unablässig ab.

Nun spielt bei der Beziehung zwischen Mensch und Matratze so einiges mit rein. Vor allen Dingen, was man voneinander erwartet.

Wir alle wissen, dass eine Matratze weder Ansprüche stellen noch die Auswahl treffen kann, also muss man als Käufer die volle Verantwortung auf sich nehmen. Macht man sich darüber ein paar Gedanken ist die Freude an der eigenen Wolke 7 bestimmt lange garantiert.

Nachdem man sich über die Länge und Breite der Matratze im Klaren ist sollte man sich die eigenen Schlafgewohnheiten vor Augen führen.

Braucht man einen hohen Liegekomfort, was bedeutet, feste, kuschelig-gemütliche Matratze ist man mit einer Kaltschaummatratze gut beraten. Sie hat keinen Eigengeruch und ist vor allem für Allergiker gut geeignet, da sie FCKW-frei ist und keinerlei Schadstoffe beinhaltet.

Eine Kategorie höher ist die Visco Matratze, die ursprünglich aus der Raumfahrt kommt. Ihre Punktelastizität und Formenbeständigkeit resultiert aus den vielen Schichten und Zonen, aus denen sie besteht. Die Oberfläche nimmt nachts die Feuchtigkeit auf, um sie am Tag wieder abzugeben, wodurch die, die zu starkem Schwitzen neigen ein angenehm trockenes Schlafgefühl empfinden.

Die Federkernmatratze hält dem Schlafenden eine hohe Feder- und Stützkraft entgegen. Eine angenehme Eigenschaft dieser Variante ist der Preis, der immer unter denen der anderen Typen liegt.

Hiervon gibt es ebenfalls die Delux-Version, die Taschenfederkernmatratze. Die Federn sind hierfür in einzelne Baumwolltaschen eingenäht und haben somit mehr Flexibilität, wodurch sie sich individuell der Form des Körpers besser anpassen können. Auch hier gibt es, wie bei der Visco Matratze, verschiedene Liegezonen, die den einzelnen Körperteilen den Bedürfnissen angepassten Komfort bieten.

Die leiseste ihrer Art ist die Latexmatratze. Durch die Materialien wie Naturkautschuk oder seine synthetischen Nachahmer ist sie sehr schwer, aber gibt dem Körper auch einen entspannten Liegekomfort. Bewegungen auf der Matratze sind so gut wie gar nicht zu hören, was unruhige Schläfer begünstigt.

Das war ein kleiner Überblick und ich hoffe, er hilft bei der Matratzenauswahl.

Der nächste Winter kommt bestimmt und da will man gut vorbereitet sein.

Geschrieben von Kevin am 21. Februar 2011
Abgelegt unter Gesundheit & Wellness
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