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Olivenöl – Balsam für Körper und Seele

Schon die alten Griechen und Römer um 6000 v. Chr. erwähnten den sogenannten „Ölbaum“ in ihren Schriften. In den Schriften Aristophanes erfahren wir, dass im alten Griechenland alles mit Olivenöl gekocht oder gebraten wurde: Egal ob Gemüse, Fleisch oder Gebäck. Interessant, waren doch Zeitgenossen von Ihnen eher der Ansicht, dass Olivenöl vor allem äußerlich angewendet gut für den Körper sei. Man benutzte das Öl ähnlich wie Seife und rieb sich regelmäßig nach dem Kochen damit ein.

Ob Olivenöl damals besonders günstig war? Heute jedenfalls, zeichnet sich die Flüssigkeit besonders durch ihre breite Preisspanne aus. Von 3,00 bis 50,00 € reicht diese ungefähr, wobei sich die Unterschiede am besten durch einen Vergleich zum Wein erklären lassen. Herkunft spielt dabei eine Rolle, genauso wie die Art der Herstellung. Billige Olivenöle müssen dabei nicht qualitativ schlechter sein als teurere. Wie beim Wein, kommt es auch hier auf den jeweiligen Anspruch an, den der Verbraucher erhebt.

Wussten Sie übrigens, dass über die Hälfte aller Olivenbäume in Europa wachsen? Und es über 150 verschiedene Olivenbaumarten gibt? Kein Wunder also, dass jede Olive anders schmeckt. Demnach variiert auch Olivenöl jeder Art in Geschmack und Qualität. Die Kommission der Europäischen Gemeinschaft hat daher Richtlinien erarbeitet, nach denen die Qualität eines Olivenöls bestimmt werden muss. „Natives Olivenöl“ und „Extra natives Olivenöl“ sind einige der Kategorien, die nach den Herstellungsverfahren bestimmt werden.

Olivenöl ist ein Allzweckmittel. Und wenn schon unsere antiken Vorfahren dessen viele Vorteile erkannt haben, so sollten wir ihrem Beispiel folgen. Dass Olivenöl extra gesund ist, darüber will sich nämlich wohl niemand mehr streiten. Also: Genießen ist erlaubt.

Geschrieben von Kristin am 30. Januar 2009
Abgelegt unter Essen & Trinken
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