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Laser-Toner und die Unsichtbare Hand

Drucker sind heute nicht mehr teuer, Druckermaterial hingegen sehr. Dass es zwischen beiden Tatsachen einen Zusammenhang gibt, liegt auf der Hand. Denn ohne die hohen Preise für das Verbrauchsmaterial könnten die Hersteller sicher nicht die günstigen Preise für Drucker halten. Das ist ihr gutes Recht, da sie ja nach Adam Smith individuell gewinnmaximierend handeln. Da die Verbraucher aber genauso handeln – spätestens nachdem sie einen Schock über ihre hohen Druckkosten erlitten haben – ist es ebenso ihr gutes Recht, sich andere Wege zu suchen, um günstig an ihre Druckerverbrauchsmaterialien zu kommen.

Hier kommen verschiedene Alternativen ins Spiel. Eine Idee, wie mancher Shop es schafft, den Preis bspw. von Lasertonern zu drücken, ist, diese einfach nachzubauen. Die sogenannten Rebuild-Toner sind eine Konstruktion aus neuen und wiederverwendeten Teilen. Das Recycling von bestimmten Bauteilen älterer Toner, und der Neueinbau nur von Verschleißteilen machen diese Rebuild-Toner um einiges günstiger.

Auch eine sehr naheliegende Idee ist es, die erwähnten Rebuild-Toner einfach höher zu füllen, denn – das ist nur logisch – mit einem höheren Füllstand kann länger gedruckt werden. All diese Systeme funktionieren natürlich für s/w- und Farbtoner gleichermaßen.

Wenn man sich also ein wenig über neuere technische Möglichkeiten informiert, ist es keine Kunst, das Gesetz von Angebot und Nachfrage auszunutzen, um selbst einiges zu sparen. Vielen Dank, Herr Smith!

Geschrieben von Kevin am 30. April 2008
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