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Was Unternehmen beim Waren-Import und -Export beachten müssen

Deutschland gehört mit einem Import-und Exportvolumen von rund 2 000 Milliarden Euro jährlich zu den exportmächtigsten Ländern der Erde. Der Import von benötigten Rohstoffen und neuen Produkten steht hier ganz oben auf der Skala, beim Export werden zusätzliche Absatzmärkte erschlossen und dadurch ein nicht geringes Wachstumspotenzial erreicht.

Was darf ex- bzw. importiert werden?

Welche Art von Waren sich für den Export oder Import eignet, hängt sicherlich auch von den Bedürfnissen des Marktes ab. Daneben gibt es Waren, welche die Grenzen nicht überschreiten dürfen, bzw. nur mit Sondergenehmigungen. Dazu gehören Waffen aller Art, Drogen und Medikamente. Lokale Zollagenturen beraten gerne über den aktuellen Stand, denn es gibt immer wieder Neuerungen, die beachtet werden müssen. Beim Zoll, den jede Stadt hat (und nicht nur die Grenzstädte, wie fälschlicherweise oft angenommen), bekommen Sie auch eine Liste der erforderlichen Dokumente, denn mit der Grenzöffnung der EU hat sich zwar vieles vereinfacht, aber ganz ohne Papiere und Stempel geht es auch hier nicht. Viele weitere Infos finden Sie auch bei der Porath GmbH, einer anerkannten Zollagentur.

Seriöse Handelspartner im Ausland

Eine Firma oder eine Privatperson, die im Im- und Exportgeschäft tätig ist, benötigt Handelspartner „am anderen Ende“. Diese müssen vertrauenswürdig sein und sich mit den Gegebenheiten des Landes auskennen. Zur Unterstützung kann eine Fiskalvertretung berufen werden, dies ist eine Person, meistens ein Steuerberater oder Anwalt, der die umsatzsteuerlichen Belange im anderen Land wahrnimmt. Umgekehrt kann der Handelspartner eine solche Vertretung auch hier im eigenen Land berufen. Diese Wahl ist aber keine Vorschrift, sondern in den EU-Ländern eine freiwillige, wenn auch nützliche Maßnahme. Bei Handelsgeschäften im EU-Bereich spielen die aktuellen Wechselkurse natürlich keine Rolle, wird aber in Länder mit einer abweichenden Währung exportiert, sind die Gewinnspannen in nicht geringem Maße von den aktuellen Kursen abhängig.

Deutsche Unternehmen, die im Ausland Geschäfte machen wollen, müssen sich an den dortigen Steuergesetzen orientieren, die manchmal recht drastisch von den deutschen Gesetzen abweichen. Zur Erleichterung kann ein Fiskalpartner im Zielland die Behördengänge übernehmen. Zoll und Zollspeditionen kümmern sich um Transport und Grenzgänge, aber um den Handelspartner im Ausland muss sich der Unternehmer selbst bemühen. Bei Geschäften in Nicht-EU-Länder hängen Gewinn oder Verlust nicht unerheblich vom Stand der Börse ab.

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Geschrieben von Henning am 21. Februar 2013
Abgelegt unter Business
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