Ver
01

Die eigene Visitenkarte

Kontaktdaten, Layout, Herstellung … und Erwerb

Ein gutes Design ist sehr viel wert, aber längst nicht alles. Der Zustand einer Visitenkarte und gerade die darauf platzierten Angaben zur eigenen Person verraten anderen Menschen so einiges. Zunächst sei eines angemerkt: Die Zeiten, in denen die Knicke einer Karte dem Empfänger den Anlass des eigenen Erscheinens mitteilte, sind vorbei. Gut beraten ist, wer sich ein schützendes Etui für die Karten zulegt und die auf der Karte angegebenen Informationen mit Bedacht auswählt. Es beginnt mit der Nennung des Namens. Werden mit ihm auch Beruf und gegebenenfalls akademische Titel genannt, unterstreicht die Karte die Bildung einer Person, ihr Verzicht signalisiert Vertrauen in die eigene Kompetenz und bewusstes Understatement. Die ausschließliche Angabe einer Mobilfunknummer hingegen signalisiert beispielsweise häufige Ortswechsel und lässt auf ein weniger sesshaftes Leben schließen.

Sofern das Layout nicht dem Corporate Design einer Firma folgen muss, kann hinsichtlich der Form zwischen einseitigen, zweiseitigen oder Klappvisitenkarten entschieden werden. Das europäische Standardmaß entspricht mit 8,5 x 5,4 Zentimetern Scheckkartengröße, amerikanische Karten werden mit 9,0 x 5,0 Zentimetern etwas breiter gefertigt. Wer möchte, dass seine Karten unkomplizierten und dauerhaften Eingang in die Schreibtischkarteien potentieller Kunden finden, sollte seine Kreativität auf diesen Eckdaten aufbauen. Wer daran vorbei plant, kann sich hingegen einiger Aufmerksamkeit sicher sein.

Das richtige Verfahren für die Herstellung von Visitenkarten ist das echte Offset-Druckverfahren, ein Flachdruckverfahren, das mittels lithophilen Druckplatten höchste Auflösungen und Farbintensitäten erzeugen kann. Der verwendete Karton sollte der Hand schmeicheln, und neben dem gewünschten Farbton auch die erforderliche Stärke von mindestens 300 g/m² aufweisen.

Günstige Angebote für qualitativ hochwertige Geschäftssachen wie Etiketten, Stempel und Visitenkarten mit den beschriebenen Kriterien lassen sich in Online-Druckereien finden. Wer dort eine Datei in einem bereits druckfähigen Format eingereicht oder Angebote aus einem bestehenden Musterkatalog auswählt, wird mit günstigen Preisen und kurzen Wartezeiten belohnt. Auf der sicheren Seite ist, wer sich vor einer Bestellung ein Probeexemplar schicken lässt. Sind die Angaben und Materialien wohlbedacht gewählt, steht einem erfolgreichen Auftritt mit der eigenen Karte nichts mehr im Wege.

Geschrieben von Kevin am 29. August 2008
Abgelegt unter Business
1 Kommentar »




Ein Kommentar zum Beitrag “Die eigene Visitenkarte”

  1. Digitaldruck Eule

    Guten Abend,

    natürlich ist der Offestdruck ein geeignetes Herstellverfahren für Visitenkarten. Wenn es um Sonderfarben geht sogar ein wirklich sinnvolles Verfahren. Sollen die Karten allerdings 4-farbig in der Euroskala (ISO-Skala) hergestellt werden ist Digitaldruck ein zeitgemäßes, schnelles und in der Regel auch billigeres Verfahren. Auf Qualität muß dabei nicht verzichtet werden, wenn man sich vergewissert, dass der Anbieter über hochwertige Digitaldrucksysteme (Z. B. HP Indigo, Nexpress oder andere High End Systeme verfügt UND dieses auch fachgerecht bedienen kann.

    Viele Grüße

    Ralph

Einen Kommentar schreiben